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Das mobile 3D-ESS-Monitoring-Messsystem ist ein modernes mobiles 3D-Messsystem zur Unterstützung von Rettungsmaßnahmen, Bergung, Sicherungsmaßnahmen, Wiederaufbau- und Instandsetzungsmaßnahmen (Electronic Safety System) nach Schadensfällen und besonderen Ereignissen wie zum Beispiel dem Einsturz der Eissporthalle von Bad Reichenhall im Januar 2006 oder der Felssturz in Waldeck, Ortsteil Ober-Werbe (2009).

Mit Hilfe des mobilen 3D-Einsatzstellen-Sicherungs-Systems (ESS) können geschädigte Objekte, Gebäude, Nachbarhäuser und andere labile Strukturen (z. B. Schneemassen, Erdrutsche, Deiche, Überflutungen etc.) permanent und vollautomatisch überwacht und Veränderungen und Bewegungen frühzeitig erkannt werden. Insbesondere zum Schutz der Einsatzkräfte und gefährdeter Bewohner und Anlieger, um diese rechtzeitig aus dem Gefahrenherd zu evakuieren, und auch um weitergehende Sicherungs- und Vorsorgemaßnahmen einzuleiten bis hin zu Gebäudeevaluierungsmaßnahmen.

Das mobile 3D-ESS-Monitoring-Messsystem dient zur Feststellung und Überwachung kleinster Bewegungen, die das menschliche Auge nicht wahrnehmen kann. Das lasergestützte Messsystem misst millimetergenau dreidimensionale Lage- und Höhenveränderungen von Objekten und Strukturen in Echtzeit.

Das mobile 3D-ESS-Monitoring-Messsystem dient zur Feststellung und Überwachung kleinster Bewegungen, die das menschliche Auge nicht wahrnehmen kann. Das lasergestützte Messsystem misst millimetergenau dreidimensionale Lage- und Höhenveränderungen von Objekten und Strukturen in Echtzeit.

An dem zu überwachenden Objekt werden spezielle Sensoren angebracht, deren 3D-Positionen im Raum etwa alle zehn bis 60 Sekunden vom hochpräzisen Messinstrument vollautomatisch gemessen werden. Die Messwerte werden permanent und automatisch erfasst, bei Überschreitung voreingestellter Toleranzwerte wird eine Alarmierung ausgelöst.

Alle Messdaten werden automatisch registriert und dienen einer umfassenden Analyse, Auswertung und Dokumentation durch den 3D-Messingenieur.

Auch nach dem Erst-Einsatz von Rettungskräften, wie Technischem Hilfswerk (THW), Feuerwehr, Polizei, Sanitätsdiensten und anderen Hilfsorganisationen werden in Folge der eingetretenen Schäden und Ereignisse oft weitere Bauwerks-, Überwachungs- und Deformationsmessungen zur Langzeitüberwachung und zur Gefahrenabwehr notwendig.

Bei den folgenden Ereignissen, Schäden und Gefahren ist der Einsatz des mobilen 3D-ESS-Monitoring-Messsystem angezeigt:

  • geschädigten und einsturzgefährdeten Gebäuden
  • Bauwerksüberwachungen
  • einsturzgefährdeter Brücken
  • Trümmern, Trümmerstrukturen
  • Rissen, Absenkungen
  • Senkungen
  • Absenkungen von Straßen- und Eisenbahnlinien
  • Erd-, Schneemassen
  • Schneelastüberschreitungen
  • Bergbau, Berghängen
  • Hangrutschungen
  • Erdrutschen
  • Erdlöcher
  • Erd-Einbrüchen, Straßen-Einbrüchen
  • Muren
  • Verschüttungen
  • Sturmschäden, Sturmboen, Tornados
  • Felsstürzen
  • Mauereinstürzen
  • Überflutungen, Wassergefahren
  • Hochwasserschutzsystemen, Staudämmen
  • Dämmen, Deichen und Deichanlagen
  • Gefahrensituationen
  • Erkennen von schleichenden Gefahren
  • Schiefstellungen und Rissen
  • in Schieflage befindlichen Fahrzeugen
  • Überwachung von Brandstellen
  • Einsturzdokumentation
  • geologischen Veränderungen
  • Erdbeben, Nachbeben
  • Überwachung von Brandstellen mittels Wärmesensor
  • Beratung der Einsatzleitung bei und nach Rettungseinsätzen von Erdrutschen, Felsstürzen, Gebäudeeinstürzen und erheblichen Gebäudeschäden
  • Erfassung und Dokumentation von Einsatzstellen
  • Freigabe oder Fortsetzung von Rettungsmaßnahmen
  • Unterstützung Katastrophenmanagementprozess

Der Einsatz des mobilen 3D-ESS-Monitoring-Messsystems kann bereits parallel, während oder unmittelbar nach dem Einsatz des „ESS“ des Technischen Hilfswerkes (THW) eingesetzt werden. Ein abgestimmtes Messkonzept erlaubt die redundanzfreie Datenübernahme und gleichwertige kontinuierliche Fortsetzung der Messung.

Gerade die Begutachtung und Beurteilung von Schäden und Ereignissen erfordern fachlich und technisch erfahrene Spezialisten mit umfassenden Kenntnissen. Eine integrierte Betrachtungsweise bei Schadenfällen und Ereignissen, unter Einbeziehung der geodätischen und technischen Möglichkeiten, erlaubt den verantwortlichen Inspektoren und Experten vor Ort die Nutzung während des Einsatzes gesammelter Informationen und erleichtert die schnelle und verlässliche Beurteilung von Schäden.

Neben der Überwachung von Rissen, Schiefstellungen etc. ist eine wiederkehrende Beurteilung der Gesamtsituation und einzelner Details notwendig und angezeigt. Die Analyse-Funktion erleichtert die Suche nach den Ursachen. Die Ergebnisse bilden dann eine wichtige Grundlage für die einzuleitenden folgenden Schutz- und Instandsetzungsmaßnahmen.

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